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    <title>Zigarrenwissen &amp; Grundlagen | Cigar Journal</title>
    <link>https://www.cigarshop.de</link>
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      <title>DIE BESTEN EINSTEIGERZIGARREN</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/die-besten-einsteigerzigarren</link>
      <description>Eine gute Frage. Die Auswahl aus tausenden von Zigarren wirkt zu Beginn einschüchternd. Erfahrene Zigarrenraucher und -verkäufer empfehlen leichte Zigarren aus der Dominikanischen Republik oder Honduras. Warum soll ich mit einer milden Zigarre beginnen, anstatt sofort die legendären kubanischen Havannas zu rauchen? Das Zigarrengenießen kann mit den meisten Hobbys verglichen werden, wie z.B. dem Kochen. Wir starten eher mit einem einfachen Gericht, wie einem Rührei, anstatt uns gleich an den komplizierten Rehrücken heranzuwagen. Wie jede Leidenschaft hat auch das Rauchen von Premium Zigarren einen Beginn, bei dem es Praxis erfordert um die Erfahrungsleiter nach oben zu erklimmen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           “MIT WELCHER ZIGARRE SOLL ICH BEGINNEN?”
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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         Eine gute Frage. Die Auswahl aus tausenden von Zigarren wirkt zu Beginn einschüchternd. Erfahrene Zigarrenraucher und -verkäufer empfehlen leichte Zigarren aus der Dominikanischen Republik oder Honduras. Warum soll ich mit einer milden Zigarre beginnen, anstatt sofort die legendären kubanischen Havannas zu rauchen? Das Zigarrengenießen kann mit den meisten Hobbys verglichen werden, wie z.B. dem Kochen. Wir starten eher mit einem einfachen Gericht, wie einem Rührei, anstatt uns gleich an den komplizierten Rehrücken heranzuwagen. Wie jede Leidenschaft hat auch das Rauchen von Premium Zigarren einen Beginn, bei dem es Praxis erfordert um die Erfahrungsleiter nach oben zu erklimmen.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Milde Zigarren sind in der Regel am Besten geeignet für Beginner, da das Verstehen und Genießen der unterschiedlichen Aromenprofile und Tabaksorten ein Schlüssel zum Zigarrengenuss darstellt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Eine milde Zigarre übermannt Dich nicht. Nikotinstarke Zigarren können Anfänger bis hin zur Übelkeit überfordern. Das erinnert mich an folgende Regel: Nicht inhalieren! Unabhängig davon wie mild die Zigarre ist sollte Tabakqualm nie inhaliert werden.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Im Laufe der Jahre verändert sich der Geschmack und Zigarrenliebhaber greifen eher zu vollmundigen, nikotinreichen Zigarren, weil sie sich mehr Aroma wünschen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auf der anderen Seite bedeutet mild nicht gleich fad. Es gibt viele milde Zigarren mit einem spannenden Aroma, die mich immer noch begeistern.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In den letzten Jahrzehnten begannen die renommiertesten Zigarrenhersteller ihre milden Zigarren mit hellen Deckblättern zu versehen, wie z.b. Connecticut(USA) oder Ecuador Connecticut(Ecuador). Witzig, dabei sind diese Genetiken eher bitter bis pikant im Geschmack, aber es vermittelt unserer Psyche Milde. Ecuador Connecticut ist ein bis zwei Farbnuancen dunkler als Connecticut.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Neben den milden hellen Zigarren würde ich für die Erstbestellung auch Zigarren mittlerer Stärke mit dunkleren Deckblättern empfehlen. Es gibt exzellente mittelkräftige Einsteiger-Zigarren die dem Beginner Vielfalt bieten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 08:17:47 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Eine gute Frage. Die Auswahl aus tausenden von Zigarren wirkt zu Beginn einschüchternd. Erfahrene Zigarrenraucher und -verkäufer empfehlen leichte Zigarren aus der Dominikanischen Republik oder Honduras. Warum soll ich mit einer milden Zigarre beginnen,anstatt sofort die legendären kubanischen Havannas zu rauchen? Das Zigarrengenießen kann mit den meisten Hobbys verglichen werden,wie z.B. dem Kochen. Wir starten eher mit einem einfachen Gericht,wie einem Rührei,anstatt uns gleich an den komplizierten Rehrücken heranzuwagen. Wie jede Leidenschaft hat auch das Rauchen von Premium Zigarren einen Beginn,bei dem es Praxis erfordert um die Erfahrungsleiter nach oben zu erklimmen.</g-custom:tags>
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    <item>
      <title>Sammelleidenschaft: Ein Überblick von Reserva &amp; Gran Reserva</title>
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      <description>Im Laufe der Jahre brachte Habanos S.A. zunehmend Produktneuheiten auf den Markt. In diesem Artikel finden Sie einen Überblick über die Produktserien Reserva und Gran Reserva.</description>
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      Photo: Nicola Di Nunzo | PARTAGÁS
      
  
    
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    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      20 Serie D No.4 Reserva Cosecha 2000 Robustos L: 124 mm / Ring Gauge: 50
      
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      2005
    

  
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  &lt;p&gt;&#xD;
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                    Im Laufe der letzten Jahre brachte Habanos S.A. zunehmend Produktneuheiten für Sammler der viel geliebten Puros auf den Markt. Hierbei ist die Produktlinie Reserva hervorzuheben, die vor knapp15 Jahren spezifisch für Kenner und Liebhaber entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um Zigarren, die aus bereits gereiften Tabaken gerollt werden. 2005 brachte Habanos S.A. die erste Reserva auf den Weltmarkt, dafür hatte man eine der unter Passionados beliebtesten Robusto-Zigarren gewählt: die Partagás Serie D No. 4. Die Tabake, aus denen diese Zigarren gerollt sind, stammen aus den besten Ernten der Vuelta Abajo-Region und wurden vor der Herstellung drei Jahre lang reifegelagert. Die Zigarren werden von der klassischen Serie-D-Banderole sowie einer weiteren schwarzen Reserva-Anilla mit silbernem Schriftzug geziert. Es wurden nur 5000 nummerierte Boxen mit je 20 Zigarren produziert, was insgesamt 100.000 Zigarren entspricht.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das Packaging ist äußerst hochwertig: Die Zigarrenkiste, in der die Zigarren in zwei Schichten zu je zehn Stück gepackt sind, besteht im Inneren aus Zedernholz, während das Äußere schwarz lackiert ist und einen eleganten Knopfverschluss aufweist. Die edle Box ist ihrerseits in ein elegantes schwarzes Tuch eingeschlagen, auf dem die Marke und die jeweilige Reserva stehen. Das Ganze ist wiederum in einer Schachtel aus schwarzem Karton verpackt, auf deren Boden der „Cuño“ (Code) der Zigarrenbox vermerkt ist. 2007 wurde die zweite Reserva lanciert, die Montecristo No. 4 Reserva. Die Marke Montecristo, eine der weltweit bekanntesten Zigarrenmarken, verdankt ihren Namen dem berühmten Roman von Alexandre Dumas 
    
  
  
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    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Der Graf von Monte Christo. 
    
  
  
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      Photo: Nicola Di Nunzo |  ROMEO Y JULIETA 20 Churchill Reserva Cosecha 2008 Julieta No.2 L: 178 mm / Ring Gauge: 47 2012
    

  
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die Mareva ist aus drei Jahre gereiften Tabaken gerollt, die Produktion umfasst 5000 nummerierte Kisten, die mit je 20 Zigarren bestückt sind. 2012 wurde eine neue, einem der wichtigsten Brands kubanischer Zigarren gewidmete Reserva gelauncht. Für diesen Anlass wählte man eines der unter Habanos-Rauchern beliebtesten Formate, nämlich eine Romeo y Julieta Churchill Reserva (178 mm Länge, Ringmaß 47). Diese Zigarren wurden von den besten Torcedores der Romeo y Julieta-Manufaktur mit drei Jahre gereiften Tabakblättern der 2008er-Ernte gerollt. Zudem wurde zu Ehren dieser außergewöhnlichen Zigarre der historische goldene Ring, der die Churchill-Zigarren jahrzehntelang schmückte, wieder aufgegriffen. Wiederum zwei Jahre später, im Jahr 2014, wurde erneut eine Reserva präsentiert. Diese Ausgabe wurde mit der Piramide No. 2 Cosecha 2010 (156 mm Länge, Ring- maß 52) dem Hause H. Upmann gewidmet. Die elegante Schatulle in schwarzem Klavierlack enthält 20 Zigarren.
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Nicola Di Nunzo | H. UPMANN
      
  
    
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    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      20 No.2 Reserva Cosecha 2010 Pirámides L: 156 mm / Ring Gauge: 52
      
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      2014
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    2016 wird eine weitere legendäre Marke geehrt: Hoyo de Monterrey. Hier kommt zum zweiten Mal das Format Robusto zum Zug, denn die mit dem Reserva-Ring geschmückte Zigarre ist eine Epicure No. 2 (124 mm Länge, Ringmaß 50). Zu dieser Release sind zwei Besonderheiten zu erwähnen: Zum einen sind die beiden Ringe, die der Marke Hoyo de Monterrey und die mit der Kennzeichnung „Epicure No.2“ hier miteinander verbunden, wohingegen sie bei der gewöhnlichen Produktlinie getrennt sind, zum zweiten wurden die ersten Zigarrenboxen erst 2018 auf den Markt gebracht, obwohl sie bereits zwei Jahre zuvor präsentiert worden waren.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    
Schlussendlich wurde in diesem Jahr im Rahmen des 20. Festival del Habano die neue Reserva vorgestellt, die diesmal der prestigeprächtigsten Brand kubanischer Zigarren gewidmet ist, nämlich Cohiba. Das gewählte Format ist die legendäre Robusto (124 mm Länge, Ringmaß 50). Die Zigarre wird in der klassischen, der Serie Reserva gewidmeten nummerierten Zigarrenbox auf den Markt kommen, wobei nur 5000 Stück davon produziert werden sollen. Diese Edition wird mit großer Sicherheit im Nu von Sammlern aufgekauft werden.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Man muss hierzu erwähnen, dass 2003 eine der Marke Cohiba gewidmete Zigarrenbox unter dem Namen Reserva Selección erschienen ist. Diese Box enthielt insgesamt 30 Zigarren: acht Piramides, sechs Coronas Especiales, vier Esplendidos, sechs Media Coronas (exklusiv für diese Box produziert) und sechs Robustos. Alle Zigarren hatten neben dem Cohiba-Ring eine zweite Anilla, auf der das Wort „Reserva“ zu lesen war (im Gegensatz zu den Reserva-Zigarren aus dem Jahr 2005, wo nur zwei „R“ abgebildet waren). Die für dieses besondere Produkt gerollten Zigarren wurden mit Tabaken der Ernte 1999 produziert.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      GRAN RESERVA 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Nicola Di Nunzo | HOYO DE MONTERREY 20 Epicure No.2 Res. Cosecha 2012 Robustos L: 124 mm / Ring Gauge: 50
      
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      2016
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    An dieser Stelle sei ein weiterer Stern am Habanos-Himmel erwähnt: die Produktlinie Gran Reserva, die 2009 gelauncht wurde. Zu diesem besonderen Anlass beschloss man ein namhaftes Label mit einem einzigartigen Format zu paaren, so entstand die Cohiba Siglo VI Gran Reserva Cosecha 2003. Für die Herstellung dieser exquisiten Zigarren wurden Tabake der 2003er-Ernte aus San Juan y Martínez und San Luis verwendet. Es wurden nur Tabake gewählt, die fünf Jahre gereift waren und in El Laguito, der legendären Manufaktur der Marke Cohiba, handgerollt wurden.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Für diese Ausgabe wurden 75.000 Zigarren produziert. Jeweils 15 davon bestücken die 5000 nummerierten schwarzen Lackboxen.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    2011 kam die zweite Gran-Reserva-Edition auf den Markt. Und zwar mit der ersten Figurado-Zigarre dieser Produktlinie: eine Montecristo No.2 Gran Reserva. Auch für diese Ausgabe wurden 5000 nummerierte Boxen produziert, sie enthalten je 15 Zigarren, die mit Tabaken gerollt wurden, die 2005 geerntet worden waren.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    2013 erschien die nächste Ausgabe der Gran Reserva: eine imposante Zigarre (hergestellt mit Tabaken der Ernte 2007), die die Geschichte einer der wichtigsten kubanischen Marken maßgeblich geprägt hat: die Lusitanias von Partagás. Die Partagás Lusitanias Gran Reserva ist eine Prominentes (194 mm Länge, Ringmaß 49); auch sie wird in der eleganten schwarzen Lackbox präsentiert, von der insgesamt nur 5000 Stück produziert wurden. Zum ersten Mal enthält die Rückseite des Zigarrenrings der Gran Reserva klein gedruckt die beiden Buchstaben GR.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    2015 wurde im Rahmen des 17. Festival del Habano die neue Gran Reserva präsentiert, die in diesem Jahr der Marke Romeo y Julieta gewidmet ist. Um diese Marke zu feiern, wurde das Format Wide Churchills gewählt, eine Montesco (130 mm Länge, Ringmaß 55), aus Tabaken der Ernte 2009 bereits ein Jahr vor der regulären Markteinführung gerollt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Eine weitere Besonderheit dieser Edition ist der Ring, auf dessen Rückseite nicht die beiden Buchstaben GR prangen. Der Zigarrenring der Gran Reserva bildet zudem mit dem goldenen Wide Churchills-Ring eine Einheit.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Über diese Ausgabe wurde mehrere Jahre lang heftig spekuliert, denn nach ihrer Präsentation im Februar 2015 wurde es um diese Gran-Reserva-Edition still, bis sie dann Ende 2017 doch noch auf dem Markt erschien.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    2017 wurde auch die neueste auf dem Markt erhältliche Gran Reserva präsentiert, die dem geschichtsträchtigen Brand H. Upmann gewidmet ist. Für diese Ausgabe wählte man eine Zigarre, die innerhalb der Habanos-Welt Geschichte geschrieben hat, die Sir Winston. Die Sir Winston Gran Reserva, eine Julieta No. 2 (178 mm Länge, Ringmaß 47) gerollt aus Tabaken der Ernte 2012 wird ebenfalls in der eleganten schwarzen Lackbox präsentiert, die in einer limitierten Stückzahl von nur 5000 Exemplaren produziert wurde.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 08:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Rolle des Binders bei Zigarren</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/die-rolle-des-binders-bei-zigarren</link>
      <description>Von den drei Hauptzutaten für handgerollte Premium-Zigarren – Filler, Binder und Wrapper – scheint das Umblatt in den Hintergrund gedrängt zu werden, während Einlage- und Deckblatt-Tabake im Rampenlicht stehen. Aber ist der Binder deshalb nicht wichtig? Ganz im Gegenteil.</description>
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: General Cigar
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Von den drei Hauptzutaten für handgerollte Premium-Zigarren – Filler, Binder und Wrapper – scheint das Umblatt in den Hintergrund gedrängt zu werden, während Einlage- und Deckblatt-Tabake im Rampenlicht stehen. Aber ist der Binder deshalb nicht wichtig? Ganz im Gegenteil. Das Umblatt (Spanisch: capote) wird vom Master Blender ebenso sorgfältig ausgewählt wie alle anderen Tabake eines Blends. Um die Scheinwerfer auf den Binder zu richten, sprach ich mit Ernest Gocaj, Leiter für Tabakeinkauf bei der General Cigar Company (GCC), über dieses absolut notwendige Blatt. Señor Gocaj ist für den Erwerb von Tabaken aus aller Welt zuständig, beaufsichtigt die Blattkultivierung und inspiziert alle Tabake, um die hohen Qualitätsstandards von GCC zu garantieren. Zudem zeichnet er für die von dem Unternehmen seit kurzem verwendeten exotischen Tabake aus Afrika, Brasilien und Kolumbien verantwortlich und arbeitet mit dem hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsteam zusammen, um neue Tabaksorten zu züchten, landwirtschaftliche Praktiken zu verbessern und Vintage- Saatgut wiederzubeleben.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Cigar Journal: Kann man eine Premium-Zigarre ohne Umblatt machen?
        
      
      
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
        
        
           
        
      
      
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        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      ERNEST GOCAJ:
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     Nein, ein Umblatt ist bei Premium-Zigarren erforderlich. Es dient dazu, den Einlagetabak zusammenzuhalten, damit die Zigarre gepresst und eine glatte Oberfläche für das Deckblatt geschaffen werden kann.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Cigar Journal: Was sind im Vergleich zu Filler und Wrapper die Unterschiede bei der Trocknung, Fermentierung und Reifung von Binder-Tabaken?
        
      
      
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
        
        
           
        
      
      
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        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      ERNEST GOCAJ:
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     Der Trocknungsprozess ist bei allen Tabakarten gleich, aber die Fermentation spielt eine wichtige Rolle, wobei es in den ersten Phasen keinen Unterschied zwischen Wrapper, Binder und Filler gibt. Die für die Fermentierung benötigte Zeit und andere Faktoren wie etwa die Temperatur hängen davon ab, wofür der jeweilige Tabak letztlich verwendet wird. Nur das Deckblatt wird länger fermentiert, um ihm mehr Geschmack und Farbe zu verleihen. Beim Filler kommt es auf die Kategorie des Tabaks an: Bei Volado, den dünnsten Blättern (vom untersten Teil der Pflanze) dauert die Fermentierung am wenigsten lang, Seco-Blätter (aus der Mitte der Pflanze) brauchen etwas mehr Zeit und Ligero wird am längsten fermentiert, um das Harz aus den Blättern zu entfernen.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Cigar Journal: Welche Geschmacks- und Aromaeigenschaften hat das Umblatt?
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      ERNEST GOCAJ:
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     Im Prinzip kann man jeden Tabak als Deckblatt, Umblatt oder Einlage verwenden; der jeweilige Einsatz wird im Zuge der Sortierung der Blätter bestimmt. Bei Binder-Tabak handelt es sich im Grunde um Wrapper-Tabak, der kein ansprechendes ästhetisches Erscheinungsbild hat. So eignet sich zum Beispiel ein Connecticut Broadleaf mit starken Adern oder gesprenkeltem Aussehen nicht als Deckblatt und wird deshalb als Binder eingesetzt. Ein Connecticut Broadleaf mit feinen Adern, einheitlicher Farbgebung und anderen vom Hersteller gewünschten Eigenschaften hingegen wird als Wrapper verwendet. Wie zuvor erwähnt, wird der Tabak für ein Umblatt voll fermentiert, aber da es den Gaumen nicht berührt und nicht viel zum Geschmack beiträgt, ist im Gegensatz zu Deckblättern keine zusätzliche Fermentierung notwendig.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Cigar Journal: Kommen Umblätter aus bestimmten Ländern öfter als andere zum Einsatz?
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      ERNEST GOCAJ:
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     Hier bei General Cigar verwenden wir vorwiegend Broadleaf und Mexican San Andrés für Umblätter, weil sie mit anderen Tabaken harmonieren und zur Brennbarkeit der Zigarre beitragen.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Cigar Journal: Gibt es eigens gezogene Binder-Tabake, um einen bestimmten Geschmack zu erzielen, wie das oft bei Deckblättern der Fall ist?
        
      
      
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
        
        
           
        
      
      
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      ERNEST GOCAJ:
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     Tabak für Binder wird nie speziell angebaut. Alles was sich für Deckblätter nicht eignet, wird für Umblätter beziehungsweise als Einlage verwendet. Aber es gibt bestimmte Binder, die zur Stärke eines Blends beitragen. Ein gutes Beispiel sind Umblätter aus Estelí, Nicaragua, die wir für einige unserer La Gloria Cubana-Zigarren verwenden.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Wenn Sie also das nächste Mal Ihre Lieblingszigarre anzünden, dann schenken Sie dem Binder ein wenig mehr Beachtung. Denn ohne ihn, würde es die Zigarre nicht geben.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2018/07/Ernest-Gocaj-500x375.jpg" length="42536" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 25 Oct 2018 08:30:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.cigarshop.de/die-rolle-des-binders-bei-zigarren</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2018/07/Ernest-Gocaj-500x375.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tabakerntetechniken im Überblick: Stalk Cutting und Leaf Priming</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/erntetechniken-fuer-tabak</link>
      <description>Bei der Ernte von Tabak, der zur Herstellung von Premiumzigarren dient, gibt es grundsätzlich zwei Methoden: Leaf Priming und Stalk Cutting</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: cigaradvisor.com | Dieser Farmer inspiziert die Blätter der Tabakpflanzen vor deren Ernte
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Tabak spricht mit uns. Wir müssen bloß zuhören“, meint Nestor Andrés Plasencia. Etwas, das er von seinem Vater Nestor Plasencia Senior gelernt hat, mit dem er Tabakfelder von insgesamt über 1200 Hektar in Honduras, Nicaragua, Panama und Costa Rica bewirtschaftet.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Bei der Ernte von Tabak, der zur Herstellung von Premiumzigarren verwendet wird, gibt es zwei grundsätzliche Methoden: Leaf Priming und Stalk Cutting.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Die Tabakernte stellt einen der wichtigsten Faktoren dar, die wir auf unseren Plantagen sehr im Auge behalten müssen“, informiert Nestor. „Die Entscheidung, wann geerntet wird, hängt von der Qualität der Blätter ab und wirkt sich über den Trocknungsprozess und die Fermentation bis hin zur Produktion der Zigarren aus.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Leaf Priming

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Bei der Erntemethode Leaf Priming werden, beginnend beim untersten Teil der Pflanze, wöchentlich jeweils zwei bis drei Blätter abgepflückt. „Wir wissen, dass die Blätter reifen, wenn sie einen etwas helleren grünen Farbton annehmen und sich ihre Spitzen zu biegen beginnen“, erzählt Nestor. „Das erste Priming findet rund 55 bis 60 Tage nach dem Umpflanzen statt und danach ernten wir pro Woche je zwei Blätter, bis der Prozess abgeschlossen ist.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Bei der Ernte nach dem Priming-Verfahren werden die Blätter auch entsprechend fermentiert und bringen verschiedene 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      tiempos 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    hervor wie Volado, Seco, Viso, Ligero und Medio Tiempo,“ sagt Christian Eiroa von CLE Cigars, Sohn einer weiteren berühmten Familie aus der Branche, der seinen eigenen Tabak in Honduras anbaut. „Je länger das Blatt am Stamm bleibt, desto dicker, dunkler und oft auch stärker wird es sein.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Stalk Cutting

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Stalk Cutting bezeichnet die Ernte der gesamten Tabakpflanze, wobei der Stamm ganz knapp über dem Boden abgeschnitten wird. Diese Technik ist bei Connecticut Broadleaf Maduro und mexikanischen San Andrés Negro-Tabaken üblich.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: www.cigaradvisor.com | Während des Trocknungsprozesses werden die Stiele über lange Stangen namens cujes gehängt und 24 Stunden im Freien getrocknet
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Die Stalk Cut-Methode wurde in Gegenden entwickelt, wo Arbeitskräfte entweder sehr teuer oder sehr knapp waren bzw. für kleine, unabhängige Tabakbauern, die bei der Ernte auf die Hilfe von Familienmitgliedern angewiesen waren“, erklärt Christian Eiroa. „Die Fermentation beim Stalk Cutting unterscheidet sich von jener beim Priming, indem der ganze Stamm auf einmal fermentiert und dazu oftmals in Gruben vergraben wird.“ Während des Trocknungsprozesses werden die Stiele über lange Stangen namens 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      cujes 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    gehängt, zuerst 24 Stunden im Freien und daraufhin in Scheunen getrocknet. Einer der Vorteile von Stalk Cutting besteht darin, dass der ganze Stamm intakt ist, was hilft, die Blätter bei der Lufttrocknung zu stärken und zu „nähren“.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Tabak ist insofern faszinierend, weil es so viele Faktoren gibt, die unsere Entscheidungen beeinflussen können“, meint Nestor Andrés. „Aber am Wichtigsten ist es, die Sprache des Tabaks zu lernen, denn er sagt dir, wann er fertig ist.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Herbst-Ausgabe 2017 veröffentlicht. 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/vergangene-ausgaben/herbst-ausgabe-2017-jose-o-padron/"&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 08:30:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Didier Houvenaghel: Masterclasses mit Leidenschaft</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/didier-houvenaghel-masterclasses-mit-leidenschaft</link>
      <description>Didier Houvenaghel veranstaltet eine Zigarren-Masterclass für alle Zigarrenliebhaber. Er erzählt über die Entdeckung seiner Leidenschaft, gibt Einblicke in die Welt eines Modernen Zigarrenherstellers und zeigt tolle Zigarren-Tricks.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Im Stadtzentrum von Liverpool strömen Menschenmengen zur St. Patrick’s Day-Parade. Auf den Gehsteigen wimmelt es nur so von Leuten, die bereit sind, einen Tag lang lautstark zu feiern. Nicht weit entfernt davon, in einem herrlichen unterirdischen „Speakeasy“ namens Puffin’ Rooms, hat sich ebenfalls eine große Schar eingefunden. Aber hier sind alle leise. Die Cigar Lounge ist gesteckt voll und das Publikum, das Tickets für diese einzigartige Top-Schulung gekauft hat, ist begeistert. Sie werden über zwei Stunden lang hier sitzen, während Didier Houvenaghel seine Liebe für Zigarren mit ihnen teilt.
    
  
  
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Nick Hammond | Didier Houvenaghel
    

  
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  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Zigarren sind für mich fast schon zu einer Obsession geworden“, gesteht der sympathische Belgier nach seinem Vortrag mit anschließender Q&amp;amp;A-Runde, bei der er zwei seiner Zigarren präsentierte. Er gibt zudem tiefe Einblicke in die Welt eines modernen Zigarrenherstellers und dazu zeigt er ein paar tolle Zigarren-Tricks. „Ich habe in Kuba studiert und dort meine Leidenschaft entdeckt – sowohl für die Leute des Landes als auch für die Kunst der Zigarrenherstellung. Und mir wurde klar, dass ich eines Tages gerne meine eigenen Zigarren machen möchte.“ Dieser Tag kam, als er A. J. Fernandez in Nicaragua kennenlernte. „Das ist jetzt schon viele Jahre her. Wir haben uns damals ein paar Mal getroffen, prima verstanden, und so führte eines zum anderen“, erzählt er, während er an seinem Flor de Caña-Rum nippt, der im Eintrittspreis für das Event in den Puffin’ Rooms inbegriffen ist. Abdel sei ein absoluter Maestro was Zigarren betrifft, meint Houvenaghel. Auch er selbst legt größten Wert auf Details, recherchiert akribisch und schuf gemeinsam mit Fernandez sorgfältig Blend um Blend, als er seine wertvollen Linien entwickelte. „Sie sind wie meine Kinder für mich“, sagt er. „Jede einzelne ist extrem wichtig.“
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  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Houvenaghel agiert außerdem als Direktor von NyB Cigars, dessen brandneues, hochmodernes Vertriebszentrum in Belgien vor kurzem eröffnet wurde. Dieses hat auch ein riesiges Zolllager, womit er sicherstellen kann, dass seine Boutique-Marken – darunter Nicarao, La Preferida, La Ley und Furia – in so vielen Ländern wie möglich vermarktet werden. Zudem zeichnet NyB für den Vertrieb von A. J. Fernandez-Linien außerhalb der USA verantwortlich. Angesichts seiner eleganten Kleidung, seines gepflegten Barts und seiner Brillen könnte man Houvenaghel für einen Uni-Dozenten halten. Sein Enthusiasmus und seine Leidenschaft für das Thema sind auf jeden Fall ansteckend. Viele der Leute im Publikum widmen sich intensiv ihren handgerollten Zigarren und scheinen sie aus einem gänzlich neuen Blickwinkel zu betrachten.
    
  
  
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Aber wir verraten – um Teilnehmern an künftigen Masterclasses von Houvenaghel nicht den Überraschungseffekt zu nehmen – jetzt nicht zu viel. Nur eines vorab: Es ist unglaublich, was dieser Mann mit einem Glas Wasser und einer Zigarre macht, ganz zu schweigen von seinem Party-Trick mit einer soliden Zigarrenasche. Aber Didier Houvenaghel hat viel mehr als nur Tricks auf Lager. Wenn Sie Zigarren lieben, dann werden Sie es genießen, Zeit mit ihm zu verbringen. Und ziemlich sicher auch seine Zigarren. Sie sind mit viel Liebe geblendet, zollen der Zigarrentradition Tribut und sind aus der Kooperation zwischen zwei der begnadetsten Leuten aus der Branche entstanden.
    
  
  
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Was kann man da nicht lieben?
    
  
  
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       
    
  
  
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Sommer-Ausgabe 2018 veröffentlicht 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/ueber/aktuelle-ausgabe/"&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
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      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 08:30:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Entubado, Accordion &amp; Co: Die unterschiedlichen Arten eine Zigarre zu rollen</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/entubado-accordion-co-die-unterschiedlichen-arten-eine-zigarre-zu-rollen</link>
      <description>Die Rollmethode einer Zigarre hat Einfluss auf Brandverhalten und Zugwiderstand. Hier erklären wir, worin sich die Techniken unterscheiden.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Zigarrenrollen ist eine handwerkliche Kunst. In Kuba erfolgt sie seit bald 200 Jahren in nahezu unveränderter Form. Der Mischmeister (span: Maestro ligador) kennt die Rezeptur für jede Marke und jedes Format. Die Zigarrenroller fassen die Tagesration Tabak in der Barajita aus, wo die Mischungen (ligadas) vorbereitet werden, und nehmen an ihren Arbeitstischen Platz. Ein Torcedor benötigt nicht viel, um seine Kunst auszuüben. Ihm genügen nebst Tisch und Sessel folgende Requisiten: ein solides Holzbrett, ein spezielles Messer, ein kleiner Rundschneider zum Ausschneiden des Käppchens am Kopf der Zigarre, eine Guillotine, ein Gefäß mit 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;a href="/essentiell-der-zigarrenkleber/"&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      geschmacksfreiem pflanzlichen Klebstoff
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     und eine Messlehre, um Länge und Ringmaß zu überprüfen – und vor allem die Erfahrung und die Geschicklichkeit jahrelang geübter Hände.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Der Roller legt die Einlageblätter (tripa) von links nach rechts jeweils in kleinen Stapeln vor sich hin. Dann kommt das Umblatt (capote) und ganz rechts das Deckblatt (capa). Bei den Einlageblättern wurde schon vorher ein Teil der dicken Mittelvene entnommen, sodass Blätter entstehen, die mit Phantasie wie ein Frosch mit Hinterbeinen aussehen (frog-strips). Nun folgt der erste Schritt: das Formen des Wickels (bunching). Der Wickel ist das Halbfabrikat, das aus den in der Regel 3 bis 5 Einlagetabaken und dem darüber gerollten Umblatt besteht. Yolanda Medina ist Torcedora der ersten Stunde. Heute zeigt sie ihre Kunst im Hotel Melia Habana. Zunächst legt sie das Umblatt mit der Rückseite auf ihr Brett, sodass die größeren Adern im Blatt nach oben schauen. Beim Rollen der Zigarre kommen so die Blattadern nach innen zu liegen.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Es werden nur entrippte Blatthälften als Umblatt verwendet. Bei größeren Formaten werden zwei oder sogar mehr Umblätter überlappend nebeneinander gelegt. Wie die Einlagetabake in der Hand der Torcedora gelegt und dann geformt werden, dazu gibt es verschiedene Methoden: In absteigendem Schwierigkeitsgrad für den Roller seien genannt: Entubado, Accordion, Book und Lieberman (das ist ein händisch zu bedienender Halbautomat, der das Rollen wesentlich erleichtert).
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Entubado-Wickel

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Dies ist die klassische Methode. Eigentlich wurde sie schon Ende des 17. Jahrhunderts in Sevilla entwickelt; aus Kuba kam am Anfang nur der Tabak. Hier werden die Einlageblätter einzeln in kleinen Rollen nebeneinander gelegt und zu einem Bunch geformt. In die Mitte der Einlage kommt das Ligero-Blatt. Es ist ein sehr kräftiges, würziges Blatt, das aber langsam abbrennt. Es gibt der Zigarre die Kraft. Das Seco-Blatt ist aromatisch, würzig, hat eine mittlere Entflammbarkeit und gibt der Zigarre die notwendige Balance. Der Volado ist mild und brennt leicht. Durch die einzeln gerollten Einlageblätter wird in der fertigen, zylinderförmigen Zigarre ein ungehinderter Rauchdurchgang gewährleistet; der Rauch muss durch alle Blätter hindurch und transportiert so mehr Aroma und Geschmack zum Gaumen. Bei einer gut gerollten Zigarre entsteht ein kühler, langsamer und regelmäßiger Abbrand. Dann vollendet der Torcedor den Wickel (span: bonche), indem die Einlageblätter mit dem Umblatt überrollt werden. Gerollt werden die Zigarren vom Kopf (Mundende) aus. Dabei muss die Einlage an jeder Stelle gleichmäßig zusammengedrückt werden. Der Fuß des Wickels (Brandende) wird mit einer Guillotine oder mit der Chaveta abgeschnitten. Der fertige Wickel kommt in eine Form, wo er mindestens 30 Minuten gepresst wird. Um eine gleichmäßige Form zu gewährleisten, wird die Presse einmal geöffnet und der Wickel gedreht.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Nick Perdomo arbeitet in seiner Tabacalera Perdomo in Nicaragua nach der klassischen Entubado-Methode. Betritt er die Fabrikshalle, gibt es zunächst nach altem kubanischen Brauch zur Begrüßung einen Trommelwirbel der Torcedores mit ihren Chavetas auf die Arbeitsflächen. Statt Holzbrettern werden bei Perdomo Arbeitsflächen aus Stahl verwendet, weil es sich darauf exakter arbeiten und das Material sich leichter reinigen lässt. Dass man die Messer öfter schleifen muss, nimmt man in Kauf. Tony Perdomo ist Nick’s Onkel. Der bullige Fabrikmanager des Familienunternehmens legt Wert darauf, dass das Tubing der Einlagetabake wirklich in Rollen zu 360 Grad erfolgt. Auch hier ist der starke und langsam brennende Ligero in der Mitte, gefolgt von Seco und Viso, wie hier der Volado genannt wird. Zusätzlich werden Teile von Einlagetabaken ins Fußende gedrückt, damit sich gleich nach dem Anzünden ein Feuerwerk an Aromen entfaltet. Größten Wert legt man bei Perdomo auf die Qualitätskontrolle, wie Sarah Gonzalez versichert. Sie ist samt ihrer Zeit als Meisterrollerin in Kuba seit 36 Jahren in dem Metier tätig. Zehn Zugmaschinen stehen bereit, um jeden einzelnen Wickel auf Zugwiderstand zu testen, bevor er zum Finish freigegeben wird.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Ähnlich wie die Entubado-Methode ist eine Variante, die 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/drew-estate-vom-kiosk-zum-globalen-zigarrenunternehmen/"&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Jonathan Drew von Drew Estate 
    
  
  
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    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    in seiner wunderschönen Gran Fabrica in Esteli in Nicaragua auch scherzhaft „Lazy Entubado“ nennt: das so genannte Estrujado (von estrujar: pressen, drücken). Hier wird noch vor dem Umblatt ein Blatt als Unterlage (Jonathan Drew nennt es „base“) um die Einlagetabake gelegt. Interessant ist auch, dass in den Fabriken in Nicaragua immer in einem Zweierteam ein Buncher (bonchero) neben einer Rollerin sitzt. Frauen haben die zarteren Finger und besorgen das Überrollen mit dem Deckblatt. In Kuba macht ein Torcedor/eine Torcedora die gesamte Zigarre allein.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2017/10/zigarrenwickel-zigarrenroller.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Akkordion-Wickel

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Bei dieser Wickeltechnik werden die Einlageblätter jedes für sich von außen nach innen gefaltet. Die Blätter werden übereinander gelegt, bis die Einlage komplett ist. Dann werden sie so wie bei der Entubado-Methode mit einem Umblatt umwickelt. Brian Scholle von Studio Tobac (Oliva), der gerne seine Kunst bei Schaurollen demonstriert, ist Anhänger dieser Methode: „Die gefalteten Einlageblätter erlauben einen exzellenten Zug. Sind die Einlagetabake zu stark zusammengepresst, ergeben sich Zugprobleme, wie es beim Entubado der Fall sein kann.“ Wenn man eine Zigarre oder, besser, was von ihr übrig bleibt, der Länge nach aufschneidet, kann man die gefalteten Blätter wie ein Akkordeon oder einen Fächer auseinander nehmen. Nick Perdomo wendet ein, dass das beim Accordion Bunching dreimal gefaltete Tabakblatt beim Pressen leicht brechen kann. Dennoch ist diese Methode sehr verbreitet, da sie weniger zeitaufwendig ist. Sie ist leichter zu handhaben als die Entubado-Methode und die Tagesleistung eines Rollers ist wesentlich höher. Bei Entubado-Rollung kann ein Torcedor je nach Format 120 bis 150 Zigarren am Tag rollen, bei der Akkordeon-Methode 200 bis 250.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Buch-Wickel

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Hier werden die Blätter für die Einlage flach übereinander gelegt und wie ein Buch oder ein Taco zusammengefaltet, und fertig ist die Einlage. Das ist noch einfacher als Entubado oder Akkordeon. Die Zigarre hat eine weniger gut durchlüftete Struktur, es kann nicht so viel Luft durch die Einlageblätter ziehen, als wenn sie einzeln gerollt oder gefaltet wären. Aus der Sicht des Fabrikanten erhöht diese Methode den Output eines Rollers beträchtlich.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Lieberman-Wickel

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Lieberman nennen die Zigarrenhersteller ein relativ leicht zu bedienendes Gerät, das den Wickel mit mechanischer Unterstützung rollen hilft. Es ist ein Stahlrahmen mit einer Gummimatte, die in den Arbeitsplatz des Boncheros integriert ist. In eine Rille, die sich unter der Matte bildet, werden das Umblatt und die Einlageblätter gelegt, und mittels eines händisch zu bedienenden Hebels wird der Wickel gerollt. Nach dem gleichen Prinzip kann man mit einem kleinen Gerät aus einem Blatt Papier und Zigarettentabak eine Zigarette rollen. Der Lieberman spart Zeit und bringt konstant gleichmäßig gerollte Wickel. Beim Lieberman scheiden sich die Geister: Ist eine so gerollte Zigarre noch eine handgefertigte Zigarre? Da die Handarbeit überwiegt, gelten so gefertigte Zigarren immer noch als Premiumzigarren. Eine Matte als Wickelhilfe wird in Kuba bei handgefertigten Tripa Corta- (Shortfiller-) Zigarren verwendet.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Zu erwähnen ist noch der Figurado- oder Hybrid-Wickel: Speziell geformte Zigarren wie Torpedos oder Perfectos verlangen eine eigene Wickeltechnik. Der spitz verlaufende Kopf der Zigarre erfordert beim Wickeln besonderes Können und große Sorgfalt. Ein einziges falsch platziertes Blatt kann den Rauchverlauf empfindlich beeinträchtigen.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Gewickelt und gepresst

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Egal mit welcher Methode der Wickel gefertigt wurde, er wandert eine Zeit lang in eine Form und diese in eine Presse. Eine Ausnahme von der Regel ist die Dannemann Artist Line HBPR (hand bunched, pressed, rolled), wo die Zigarrenroller alle Arbeitsschritte mit der Hand vollziehen. Rocky Patel produziert in seinen beiden Fabriken accordion bunched- (in Honduras) und tubular bunched-Zigarren (in Nicaragua). Mit ein Grund für die unterschiedlichen Wickelmethoden ist die unterschiedliche Fermentation der Tabake. In Nicaragua verwendet er auch zwei Umblätter: „Eine Methode ist nicht unbedingt besser als die andere. Es ist ein Unterschied im Stil. Je nachdem, wie Zigarren gemacht werden, entstehen unterschiedliche Geschmacksprofile und unterschiedliche Charaktere. Es ist eine günstige Gelegenheit, ein bisschen verschieden zu sein, ein bisschen einzigartig. So können unsere Linien sehr breitgefächert und dynamisch sein. Das ist der Vorteil zweier Fabriken in zwei Ländern.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Gerührt oder geschüttelt? Wie schmeckt Martini besser? Eigentlich scheint es mir nicht so wichtig zu sein, ob die Einlage gerollt oder gefaltet wurde. Meine Meinung dazu ist: Hauptsache die Zigarre zieht gut und schmeckt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Winter-Ausgabe 2012 veröffentlicht. 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/vergangene-ausgaben/winter-ausgabe-2012-zigarren-charity/"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Oct 2017 13:34:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die persönliche Zigarre</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/die-persoenliche-zigarre</link>
      <description>Viele Zigarrenliebhaber träumen davon, mit einem Master Blender zusammenzuarbeiten, um eine einzigartige, persönliche Zigarre zu machen. Jene, die dieses Ziel verfolgt haben, teilen ihre Erfahrungen mit uns.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Viele Zigarrenliebhaber träumen davon, mit einem Master Blender zusammenzuarbeiten, um eine einzigartige, persönliche Zigarre zu machen. Jene, die dieses Ziel verfolgt haben, und die Leute in den Fabriken, die diese privaten Blends zum Leben erwecken, teilen ihre Erfahrungen mit uns und weisen darauf hin, was man bei einem solchen Projekt beachten sollte.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  The Oak

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Es war die Erinnerung an den verstorbenen Anders Ek, früherer Besitzer von Schwedens Brother of the Leaf, die die neuen Inhaber Yelitze Echenique und ihren Mann Carl Lokrantz dazu inspirierte, einen persönlichen Blend zu schaffen. „Anders’ Werte entsprachen unseren eigenen. Wir waren neu im Zigarrengeschäft und wollten auf diese Weise Fuß fassen und uns daran erinnern, die Dinge langsam anzugehen, das Leben in vollen Zügen zu genießen und nie zu vergessen, dass wir das Recht auf persönliche Freiheit und Freude haben“, sagt Echenique.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die Kreation des Blends erwies sich als langwieriger Prozess, vorwiegend deshalb, weil die beiden keine Kompromisse in Sachen Qualität und Geschmacksprofil eingehen wollten und die Modifizierung von Blends zeitaufwendig ist. „Wir haben etwa drei Monate zwischen den jeweiligen Feinabstimmungen des Blends gewartet, um zu sehen, wie sich der Tabak vom Zeitpunkt des Versands bis zu ein paar Wochen nach der Lagerung im Humidor verändern würde.“ Die wichtigste Lektion, die Yelitze und Carl gelernt haben, war, dass Ring und Verpackung teurer sein können als ursprünglich angenommen, und wie sehr eine kleine Änderung des Blends das gesamte Resultat beeinflussen kann.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Sollte Echenique das Ganze noch einmal machen, dann würde sie angesichts der vielen Arbeit, die sie in das Projekt gesteckt hat, eine größere Menge bestellen. Zudem rät sie: „Man sollte über die Fabrik, mit der man zusammenarbeitet und die Tabakeinfuhrgesetze und Steuervorschriften in seinem Land oder Staat gut informiert sein, denn das erleichtert die Abwicklung bis zur Lieferung des Endprodukts.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  The Dalay Limitada

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Laut Grossklos wird die Fertigung einer maßgeschneiderten Zigarre nicht durch die Einhaltung von Deadlines bestimmt. „Ich musste mich nicht beeilen, denn die Ligero-Blätter, die ich verwenden wollte, brauchten ohnehin noch eine Weile. Die zusätzlichen drei Monate haben den Terminplan nicht beeinträchtigt, den Blend aber enorm verbessert.“ Er empfiehlt jedem, der seinen eigenen Blend machen möchte, sich die Frage nach dem „Warum“ zu stellen. Das sei extrem wichtig und ausschlaggebend für ihn gewesen, meint Grossklos, der sich von Winzern inspirieren ließ. „Die Hauptrebsorte, die für eine erstklassige Cuvée verwendet wird, ist mit dem dominanten Tabak in einem Blend vergleichbar. Normalerweise handelt es sich dabei um Ligero-Einlagetabak, den ich so gut finde, dass ich ganz verrückt werde – aber auf eine gute Art und Weise. Daraufhin arrangiere ich alles rund um ihn. Die anderen Tabake rücken diesen in den Vordergrund und unterstützen ihn statt ihn zu verfälschen.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Grossklos fand den Prozess der Herstellung seiner eigenen Zigarre überwältigend – jedes Mal, wenn er dachte, er wäre fertig, kam ein weiteres Detail hinzu. „So bin ich zum Beispiel auf einen Tabak gestoßen, der mich faszinierte, oder fand heraus, dass sich ein anderer, den ich gerne verwendet hätte, verändert hatte. Manchmal funktionierte das dann in Kombination mit den anderen Tabaken nicht“, erklärt er und gibt zu: „Die Fülle an Details, die ich beachten musste, war wirklich enorm.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Henk Maori Haka

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Aufgrund meiner Liebe für Zigarren wollte ich eine mit einem spezifischen Format, Blend und Erscheinungsbild schaffen, vor allem aber eine, die meinem Geschmack entspricht.“ Die Tatsache, dass er gute Verbindungen hat, erleichterte den Prozess: Poerz wandte sich an A. J. Fernandez und Didier Houvenaghel, die ihn bei der Kreation seiner eigenen Zigarre unterstützten. Obwohl der Blend ursprünglich als ein rein persönlicher gedacht war, überlegt er nun angesichts des großartigen Feedbacks von Freunden und Partnern, zwei weitere Formate herauszubringen und im Einzelhandel zu verkaufen.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Nicoya

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Für Gerard spielt die Beziehung zum Produzenten eine entscheidende Rolle. „Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl, was die A. J. Fernandez-Fabrik betrifft, und so setzten wir uns eines Morgens zusammen, um die Anforderungen für den Blend zu diskutieren“, erzählt Hayes. „Der Prozess war mit viel Feedback zu den verschiedenen Kombinationen sowie dem Eliminieren von Blends verbunden, bis ich mich schließlich für zwei entschieden habe, um diese für weiteres Sampling nach Australien zu bringen.“ Als „Zigarren- Außenseiter“ empfiehlt er Neueinsteigern ganz besonders, sich mit allen Involvierten persönlich zu treffen und die Kisten von lokalen Herstellern zu beziehen. „Ein weiteres Thema, mit dem man sich auseinandersetzen muss, ist der Preis des Tabaks und wie zuverlässig dieser geliefert werden kann, um sicherzugehen, dass der Blend auch in Zukunft beständig bleibt.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Erfahrungen von Leuten aus der Branche

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Als die beiden langjährigen Freunde Sean Kremenetski und Mitul Shah Fable Cigars gründeten und begannen, ihre Geschäftsziele zu verfolgen, lernten sie auf die harte Tour, wie schwierig die Herstellung eines Blends ist. „Wir haben im Laufe von eineinhalb Jahren vier Geschäftsreisen unternommen und fast 50 Blends verworfen, bevor wir mit dem Ergebnis der Fourth Prime, unserem Erstling, zufrieden waren“, erinnert sich Kremenetski. Außerdem merkt er an, dass eine coole künstlerische Gestaltung nichts ohne einen guten Blend ist. „Es braucht Zeit, sich mit dem Geschmack, der Struktur und den Aromen von Tabak vertraut zu machen“, erklärt er. „Sie sollten davon ausgehen, dass der Prozess mindestens ein Jahr dauert, wenn nicht sogar länger.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Tabacos Costa

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Marilu Zetina, Leiterin des internationalen Vertriebs bei Tabacos Costa, informiert, dass die meisten Privatkunden mittel- kräftige Blends wünschen und das Team innerhalb von ein paar Monaten zwei bis drei Blends basierend auf den Vorlieben der Kunden kreiert. „Normalerweise bekommen wir Privataufträge, wenn wir Tastings veranstalten, wo Zigarrenfans oder Händler unsere Blends rauchen und daraufhin beschließen, dass sie gerne ihre persönliche Zigarre hätten.“ Zu den eher ungewöhnlichen Wünschen, die Tabacos Costa bislang erhalten hat, zählen eine Zigarre mit einem Loch im Kopf, eine mit einem doppelten Deckblatt und spezielle Formate wie etwa Exemplare mit einem 80er-Ringmaß.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    
Ein wichtiger Aspekt sei, so Zetina, dass die Kosten eines persönliches Blends stark variieren können. „Das kommt ganz auf den ausgewählten Tabak, die Zigarrengröße und das Format an. Hin und wieder sind wir auch bei der Herstellung von Kisten und Banderolen involviert und liefern dann das gesamte Produkt.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Kelner Boutique Factory
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Hendrik Kelner junior kann ebenfalls einiges über Privatanfragen erzählen. „Die gewünschten Blends sind sehr unterschiedlich und hängen vom jeweiligen Kunden und dessen Geschmacksprofil ab“, sagt der Chef der Kelner Boutique Factory in der Dominikanischen Republik. „Uns ist schon alles untergekommen – von extrem milden über mittelstarke, komplexe Zigarren bis hin zu extrastarken Blends.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Bei seinen Klienten handelt es sich um Leute aus aller Welt, die im Zigarrengeschäft mitmischen möchten. „Manche kommen aus der Branche, andere sind Neueinsteiger, die gerne Zigarre rauchen und in diesem Geschäft aktiv werden wollen“, informiert er. „Ich versuche, ihnen zu erklären, was das alles beinhaltet, denn manche haben nur sehr vage Vorstellung bezüglich all der notwendigen Genehmigungen.“ Hendrik weist außerdem darauf hin, dass sich Kunden über die zusätzlichen Kosten für Kisten, Ringe, Verpackungsmaterial und Logo-Design bewusst sein sollten, bevor sie in die Herstellung von Zigarren in der Fabrik investieren. „Der Preis der Zigarren selbst ist natürlich vom gewählten Blend, Deckblatt und der Bestellmenge abhängig.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Für Privatkunden maßgefertigte Blends sind kein neues Phänomen, und während manche nur von ihren „Schöpfern“ selbst geraucht werden, landen andere oft bald in den Regalen von Händlern. Nichtkubanische Zigarrenhersteller sind sehr offen, was persönliche Blends betrifft. Kuba kann diese auch liefern, aber das ist eine andere Geschichte.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2017/03/Dalay-Limitada-002-500x392.jpg" length="26193" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 11 Sep 2017 12:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>How do a Cigar’s Construction Flaws Relate to Off-Flavors?</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/how-do-a-cigars-construction-flaws-relate-to-off-flavors</link>
      <description>The Construction Imperative, a Myth? Franca Comparetto analyzes tasting data to show how construction quality and ash characteristics relate to off-flavors.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Every now and then I hear somebody saying that construction in a cigar is the most important criterion for choosing a cigar. I personally never thought so, but I wanted to dig further into this based on data relating to over 3000 tests (of wordwide cigars) performed blind by the Cigar Sense panelists during the last three years. Here is what the data says:
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Cigar Sense
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Only about 5.7% of the samples we tested, had both difficult draw and off-flavors. This is a much lower score than the 27.9% of samples that showed off-flavors even if their draw was excellent.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Cigar Sense
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Almost following a similar pattern as for draw, the samples with both off-flavors and irregular burn were just 7.3%% as opposed to 25.6% of samples with excellent burn but displaying off-flavors.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Cigar Sense
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    In terms of ash density, we found 8.4% of the samples showing both off-flavors and soft ash. 43.7% had either compact or solid ash and presented off-flavors. This definitely does not support the popular belief that you can judge a cigar’s quality from its solid/compact ash.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Cigar Sense
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Also when it is about the 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/ashes-to-ashes/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      color of ash
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , we know there are many theories. The most popular ones tell that a white ash is indicative of a good tobacco quality and a black ash of a bad tobacco quality. It is interesting to note that, in our experience, 23% of the cigars presenting off-flavors had white or light grey ash, vs. only 0.4% of the samples with black ash.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    One thing must be said. Our panelists (at Cigar Sense) know how to smoke, taste and test a cigar, and the cases in which tests returned invalid results – because the samples were not smokable for them – are extremely rare. Therefore, I would like to ask every cigar lover reading this article to judge his/her own attitude toward the cigar before blaming anybody else for the poor performance of the cigar.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    The above insights, of course, do not want to be an encouragement for manufacturers to be less vigilant on the mechanics of their cigars. They just want to demonstrate that judging a cigar primarily on its mechanics can be very misleading.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Back to you!
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      This article was 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.cigarsense.com/cigar-tasting-mechanics/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        first published by Franca Comparetto at Cigar Sense
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      . Visit 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="http://www.cigarsense.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        www.cigarsense.com
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
                      
    
    
       for more articles and to learn about their project of helping consumers to identify new cigars they’ll love through a personalized system.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2017/08/Draw-vs-Flavors-1.png" length="28706" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 12:20:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.cigarshop.de/how-do-a-cigars-construction-flaws-relate-to-off-flavors</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2017/08/Draw-vs-Flavors-1.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Why the Cigar Industry Loves Ecuador’s Outstanding Wrapper Leaf</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/why-the-cigar-industry-loves-ecuadors-outstanding-wrapper-leaf</link>
      <description>There are two important reasons why Ecuador has become the Mecca for premium cigar wrapper tobacco: its soil and cloud-filled skies.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    There’s a running gag among farmers in Ecuador: “Snap a broom handle in half, stick it in the ground, and soon you will be growing brooms.” An exaggeration, no doubt, but Ecuadorian soil is so rich and fertile, just about any seed you throw at it will flourish in it.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    That’s especially true for premium cigar wrapper tobacco that’s been grown in Ecuador since the early 1960s when the U.S. trade embargo of Cuba caused growers to seek alternatives to Cuban tobacco.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    The two most prolific tobacco growers in Ecuador are family-owned companies that share generations-long histories in the tobacco trade going back to their native Cuba: A.S.P. Enterprises, Inc. A.S.P. specializes in the golden brown Connecticut seed wrappers, and the Oliva Tobacco Company, which supplies most of the Ecuadorian Sumatra and Habano seed wrappers to the industry.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    There are two important reasons why Ecuador has become the Mecca for premium cigar wrapper tobacco: its soil and cloud-filled skies.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Ecuador is home to 32 active volcanoes. The ash and other volcanic residue act as organic fertilizer, making the soil rich in minerals and ideal for growing tobacco. Then there’s the continual cloud cover that acts as a natural filter. With a growing season that runs from May to January and only 500 hours of sunshine per year, the plants grow taller and produce leaves that are much more oily and pliable.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    So, who’s using all of this outstanding Ecuadorian wrapper? Just about every cigar manufacturer in the business. Recently, I spoke to some cigar industry experts who gave me their take on why they love working with Ecuadorian wrapper.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    “Ecuador is one of the best spots to grow virtually anything,” says Jhonys Diaz, Vice President of Operations for General Cigar. “It has excellent soil, plenty of available water and a superb climate, especially in the Quevedo region with its natural cloud cover that mimics the way we grow tobacco under shade cloth in Connecticut. All these factors combine to produce a tobacco leaf with excellent color, texture, fine veins and a beautiful sheen.”
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    As for the taste and strength attributes of the most popular Ecuadorian wrappers, Diaz says it depends on what one wants to accomplish with any given blend.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    “Ecuador Connecticut Shade has a nice appearance, but is mostly neutral in flavor, so it needs a flavorful blend to back it up. Ecuador Havana has a nice texture and color. The higher priming leaves provide more flavor to the blend, but only if fermented for longer periods of time. Ecuador Sumatra is the second best wrapper for handmade cigars in my opinion. The mid and upper-priming leaves are rich in flavor, aroma and potency. It’s woody and peppery and can produce a powerful, complex smoke that brings forth some of the best characteristics in a cigar.”
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    “Ecuador is the perfect place in the world to grow wrapper,” says Ernesto Perez-Carrillo, founder of EPC Cigar Co. “It’s cost effective, plus the climate conditions and soil yield a very rich smoke that is very aesthetically uniform.”
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    “I especially love the spice of the Ecuador Habano,” adds EPC’s senior vice president, José Blanco. “In addition to its unique flavor, it makes things easier when you are blending. Take Ecuadorian Sumatra, which both Ernie and I have always loved. The Indonesian variety is sharp, metallic and bland, while the Ecuador offers a ton of flavor and aroma. It’s totally different, and when you have a spectacular crop, this wrapper is as good as it gets.”
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    “With regard to Ecuador Habano, I was somewhat dismissive of it for many years because it lacked the flavor and potency I got from sun-grown Central American Habano tobaccos,” continues Saka. “However, my perspective changed as I gained more experience working with it. I learned that you need to be more selective when sorting and go to the higher primings more frequently. I’ve also discovered that many of the traditional capa/binder combinations that work well with the Central American and Caribbean grown Cuban-seed leaf do not bring out the best in the Ecuador variety, so from a blending perspective, it required me to broaden my horizons. Now I find myself actually favoring this tobacco in many cases.”
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    “I think the Ecuador Habano has the most flavor of any wrapper out there,” says Rocky Patel. “The wrappers are a bit thinner and tend to have more spice, pepper, sweetness and caramel notes. The Sumatra offers more white pepper and spice, making it a little punchier in flavor. You can get a really full-bodied cigar if you use the 7th or 8th primings, while the middle 4th and 5th primings offer more medium-full body. But the key to getting the most out of Ecuadorian-grown wrapper is a lot of fermentation.”
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    This article was written exclusively for Cigar Journal by Gary Korb, 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;a href="http://www.cigaradvisor.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      www.cigaradvisor.com
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2017/06/SteveSaka-500x375.jpg" length="37828" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 13 Jun 2017 10:45:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cigar Trivia: Deckblatt-Farben</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/deckblatt-farben</link>
      <description>Zigarren gibt es nicht nur in vielen unterschiedlichen Formen, auch das Farbspektrum der Deckblätter ist beeindruckend umfangreich, und jede ist das Ergebnis vieler verschiedener Faktoren und Prozesse, die nicht zuletzt auch den Geschmack einer Zigarre beeinflussen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Zigarren gibt es nicht nur in vielen unterschiedlichen Formen, auch das Farbspektrum der Deckblätter ist beeindruckend umfangreich, und jede ist das Ergebnis vieler verschiedener Faktoren und Prozesse, die nicht zuletzt auch den Geschmack einer Zigarre beeinflussen. In diesem Cigar-Trivia-Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die gängigsten Färbungen und Einblick in ihre Entstehung.
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Natural, Rosado, EMS, Sun Grown und Connecticut sind die Deckblätter einer Zigarre beschreibende Begriffe, mit denen viele Zigarrengenießer vertraut sind. Zigarrenhersteller selbst unterscheiden zwischen dutzenden Nuancierungen bei Deckblättern, generell wird jedoch in sieben Kategorien unterschieden.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Diese erstrecken sich mit vielen Übergängen graduell von der hellsten bist zur dunkelsten Farbe: 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Candela
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     bzw. 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Double Claro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , ein mittlerweile seltenes Deckblatt mit matter grüner Färbung, 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Claro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , ein Deckblatt mit gelblich-hellbrauner Färbung, 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Colorado Claro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , ein hellbraunes Blatt, 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Colorado
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     bzw. 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Rosado
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , eine Spur dunkler als Colorado Claro, meist mit einem rötlichen Stich, 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Colorado Maduro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , ein mittleres Braun, 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Maduro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , ein intensives Dunkelbraun und 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Oscuro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     bzw. 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Double Maduro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , ein ins Schwarze gehendes Dunkelbraun.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Viele der gängigen Bezeichnungen für Deckblätter leiten sich aus der Anbau- bzw. Ernteart oder dem Herkunftsland ab – ein Umstand, welcher der Tatsache geschuldet ist, dass viele dieser aufgeführten Faktoren charakteristisch für einzelne Deckblattfarben sind. So geht man bei einem Broadleaf-Deckblatt davon aus, dass es sich bei der Zigarre um eine Maduro handelt. Aber warum ist das so?
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/03/wrapper-different-colors-explained.jpg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/03/wrapper-different-colors-explained.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Wolfgang Hametner
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Der wichtigste Einflussfaktor für die endgültige Farbe eines Deckblattes ist die Fermentation, ein Prozess, in dem die zuvor getrockneten Blätter unter kontrollierten Bedingungen einen mikrobiologischen Prozess durchlaufen, der neben vielen geschmacklichen Veränderungen auch zur Änderung der Farbe der Tabakblätter führt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Maßgeblich für die finale Farbe sind dabei Dauer und Temperatur der Vergärung und damit indirekt auch die Eigenschaften des Tabakblattes selbst: So ist die Fermentationsdauer von Deckblättern, die unter künstlich errichtetem Sonnenschutz (Shade Grown) oder die unter einer natürlichen Wolkendecke wie in Ecuador heranwachsen, maßgeblich kürzer, da diese Pflanzen über weniger ätherische Öle und dünnere Blätter verfügen. Das Endergebnis sind damit hellere Deckblätter (z. B. Claro). Sun Grown-Tabak, speziell aus den oberen Etagen der Pflanzen, oder Broadleaf hingegen ermöglichen aufgrund der kräftigeren Blätter und der höheren Konzentration ätherischer Öle eine längere Fermentation, die sich von mehreren Wochen bis hin zu einem Jahr erstrecken kann und infolge dessen zu einer immer dunkleren Färbung der Tabakblätter führt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Nicht nur Fermentation, Sonneneinstrahlung und die Position der Blätter auf der Pflanze haben einen Einfluss auf die Färbung der wertvollen Blätter. Auch die Sorte des Tabaks spielt eine Rolle: Die Blätter mancher Sorten sind von Haus aus dunkler als andere, und eine vorzeitige Ernte des Tabaks und die schnelle Trocknung der frischen Blätter führen zu einem helleren Ergebnis.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Ein Sonderfall, nicht nur hinsichtlich der Farbe, sind Double Claro- bzw. Candela-Deckblätter, die mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle in der Zigarrenbranche spielen. Das war jedoch nicht immer so: Die außerordentliche Popularität der grünen Blätter in den 1960er- und 70er-Jahren in den USA verhalf den Deckblättern zu dem zum Teil noch heute verwendeten Namen American Market Selection (AMS). Während die Farbe anderer Deckblätter weitgehend ein Resultat des Trocknungs- und Fermentationsprozesses des Tabaks ist, erhalten Candelas ihre spezielle Farbe durch einen arbeitsintensiven und stark beschleunigten Trocknungsprozess der Tabakblätter. Die Temperatur in den Trocknungsscheunen wird dabei schrittweise so sehr erhöht, dass die Feuchtigkeit innerhalb von etwa drei Tagen komplett aus dem frisch geernteten Tabak entweicht. Das Chlorophyll wird dabei in den Zellen eingeschlossen und zerfällt nicht, wie es das bei langsamer Trocknung tun würde. Dadurch entsteht die charakteristische Farbe der Candelas und Tabakblätter mittlerer Stärke mit wenig Aroma.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Maduro-Deckblätter sind das Resultat einer langen und vergleichsweise heißen Fermentation. Für Maduros herangezogene Tabakblätter sind meist dicker und ermöglichen dadurch längere Fermentation bei höheren Temperaturen. Für die charakteristische schwarzbraune Färbung und ölig schimmernde Oberfläche einer Oscuro oder Double Maduro ist eine geduldige und kontrollierte Fermentation mit hoher Luftfeuchtigkeit bei mäßiger Hitze notwendig, die bis zu einem Jahr dauern kann.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Herbst-Ausgabe 2015 veröffentlicht. 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/vergangene-ausgaben/herbst-ausgabe-2015-maya-selva/"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/03/wrapper-different-colors-explained.jpg" length="116328" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 May 2016 12:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.cigarshop.de/deckblatt-farben</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/03/wrapper-different-colors-explained.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Spanische Zeder: Erste Wahl für Zigarrenkisten</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/spanische-zeder-zigarrenkisten</link>
      <description>Dass spanisches Zedernholz die erste Wahl für alle Belange rund um Verpackung und Lagerung von Zigarren ist, ist nicht nur Zigarrenenthusiasten bekannt. Was macht aber die spanische Zeder zum Favoriten für die Auskleidung von Humidoren und die Herstellung von Zigarrenkisten?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dass spanisches Zedernholz die erste Wahl für alle Belange rund um Verpackung und Lagerung von Zigarren ist, ist nicht nur Zigarrenenthusiasten bekannt. Was macht aber die spanische Zeder zum Favoriten für die Auskleidung von Humidoren und die Herstellung von Zigarrenkisten?
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das auffälligste Merkmal des Zedernholzes ist wohl sein Geruch: Auch wenn im eigentlichen Sinn keine Aromatisierung der Zigarren durch das in Zigarrenkisten und Humidoren verwendete Holz stattfindet, wird der spanischen Zeder nachgesagt, die Aromen des Tabaks durch eine gegenseitig hohe Affinität zu komplementieren. Seit den Anfängen der kommerziellen Verpackung von Zigarren in eigens hergestellten Holzkisten war spanische Zeder die erste Wahl in punkto Materialien.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Der Name der spanischen Zeder ist im Grunde irreführend, denn bei diesem – in der Zigarrenwelt so umfassend präsenten – Holz handelt es sich weder um eine Zeder im botanischen Sinn, noch stammt diese von der Iberischen Halbinsel. Während echte Zedern zu den Nadelbäumen zählen und einen intensiven Eigengeruch haben, der die Verwendung im Umgang mit Zigarren wenig empfehlenswert macht, ist die spanische Zeder, die gemeinhin auch 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Cedro
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     genannt wird, ein in Mittel- und Südamerika beheimateter Laubbaum aus der Mahagoni-Familie. Je nach Anbaugebiet und Bodenbedingungen unterscheidet sich das Cedro-Holz in Geruchsintensität, Textur und Farbe.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/02/ajf-cigar-box-production.jpg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/02/ajf-cigar-box-production.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Marc André
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die Verwendung des Zedernholzes im Umgang mit Zigarren lässt sich nicht nur auf seine subtil-angenehme Aromatik zurückführen: Der, je nach Herkunftsgebiet unter verschiedenen Namen bekannte, Baum ist in den meisten zigarrenherstellenden Ländern natürlicher Bestandteil der lokalen Flora.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Neben seiner Eigenschaft der leichten Verarbeitbarkeit des weichen Holzes verfügt 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      cedrela odorata
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     weiters über eine hohe Resistenz gegen Insekten und bildet kaum Harze, welche Verarbeitung und spätere Verwendung mit Zigarren erschweren würden.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Leider führte das teils unkontrollierte Fällen des eigentlich weit verbreiteten Baumes in den Gebieten seines natürlichen Vorkommens zu einem 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Einbruch der Populationen
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    : In vielen Ländern Mittelamerikas und der Karibik gilt er noch immer als gefährdet. Dort unterliegt das Fällen des Baumes oftmals strengen gesetzlichen Regelungen und Verboten. Da auch anfängliche Zucht- und Repopulationsversuche nur bescheidene Resultate erzielten, stellen Engpässe in der Verfügbarkeit des spanischen Zedernholzes ein bis heute anhaltendes Problem dar.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Aus Verfügbarkeits- und Kostengründen verwenden heute nur noch wenige Zigarrenhersteller Kisten aus Cedro-Vollholz für die Verpackung ihrer Zigarren. Vornehmlich werden mit einer dünnen 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Schicht aus spanischer Zeder furnierte Sperrholzplatten
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     in hauseigenen oder externen Kistenmanufakturen hergestellt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/02/padron-box-recycling-program-print.jpg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/02/padron-box-recycling-program-print.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Klaus Rauch
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Auch selbst bei hochpreisigen Humidoren kommen oft vor allem Furniere aus spanischer Zeder zum Einsatz und kein Cedro-Vollholz im eigentlichen Sinn.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Oft wird auch auf andere Hölzer mit ähnlichen Eigenschaften zurückgegriffen, darunter verschiedene Mahagonihölzer, Okoumé, Toona oder Guarea. Es kommt vor, dass jene Hölzer mit 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Zedernholzöl
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     behandelt werden, um die original spanische Zeder zu imitieren.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Für die hauseigene Kistenfabrik des nicaraguanischen Premiumzigarrenherstellers Padrón konnte man vor Jahren einen Lagerbestand an hochwertigem cedrela odorata sicherstellen: Aus diesem Holz werden die Kisten für 40th Anniversary-Zigarren, die Cedro-Einlagen der Kisten sowie Sondereditionen handgefertigt. Andere Kisten, wie etwa jene der Padrón Classic-Linie, werden mit Sperrholz aus hochwertigen Rohstoffen aus Asien und Lateinamerika hergestellt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Als Vorreiterprogramm in der Zigarrenbranche gilt das 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Kisten-Recycling des Herstellers
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    : „Wir begannen 2006 damit, inzwischen sind über 35% unserer Kunden aktiv beteiligt und die Zahl steigt zunehmend“, so César Gadea von Padrón Cigars. „Wir sind sehr um den Schutz natürlicher Ressourcen und gefährdeter Arten bemüht und wollen unsere Freunde und Kunden anregen, diese Vision mit uns zu teilen“, erklärt Gadea weiter.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das Recycling dieser handgefertigten Kisten erklärt es sich zum Ziel, die Lebensdauer von Zigarrenkisten zu verlängern und dabei Ressourcen zu schonen – eine Idee, die positive Resonanz bei Fachhändlern und Zigarrenrauchern hervorruft und sich stetig wachsender Beliebtheit erfreut.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Sommer-Ausgabe 2015 veröffentlicht. 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/vergangene-ausgaben/sommer-ausgabe-2015-gurkha-cigars-keine-kompromisse/"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2016/02/ajf-cigar-box-production.jpg" length="162270" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2016 13:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Terroir: Welche Faktoren beeinflussen den Geschmack des Tabaks?</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/terroir-welche-faktoren-beeinflussen-den-geschmack-des-tabaks</link>
      <description>Viel Eisen im Boden führt zu viel Würze im Tabak, das Verhältnis von Calcium zu Magnesium bestimmt dessen Süße – ein entscheidendes Kriterium für den Geschmack einer Zigarre ist daher immer der Faktor Terroir. Manuel Fröhlich konsultiert Davidoff-Chefblender Hendrik Kelner zu chemischen Elementen, die das Aroma des Tabaks maßgeblich beeinflussen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Viel Eisen im Boden führt zu viel Würze im Tabak, das Verhältnis von Calcium zu Magnesium bestimmt dessen Süße – ein entscheidendes Kriterium für den Geschmack einer Zigarre ist daher immer der Faktor Terroir. Manuel Fröhlich spricht mit Davidoff-Chefblender Hendrik Kelner über chemische Elemente, die das Aroma des Tabaks maßgeblich beeinflussen.
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Hoyo de Monterrey ist der Name einer Tabakplantage in Kuba: Sie liegt im Tabakanbaugebiet San Juan y Martínez. Der Spanier José Gener übernahm diesen Namen – Hoyo de Monterrey – ab dem Jahr 1865 für eine Zigarrenlinie. Diese Marke mit einem lokalen Bezug zu einer Farm wählten die kubanischen Zigarrenexperten vor einem Jahr für eine besondere Neuheit aus: Für die Zigarre Hoyo de Monterrey Le Hoyo San Juan legte die Habanos S.A. zum ersten Mal die Herkunft der Tabake offen. Die Seco- und Volado-Blätter des Blends stammen ausschließlich aus San Juan y Martínez, der alten Heimat dieser traditionsreichen Linie.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2015/12/froehlich_kelner_tasting_chemical_elements_tobacco_ashtray.jpg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2015/12/froehlich_kelner_tasting_chemical_elements_tobacco_ashtray.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Manuel Fröhlich
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die Zigarrengenießer erhalten damit die Gelegenheit, die geschmacklichen Eigenschaften von Tabaken aus diesem besonderen Anbaugebiet kennen zu lernen. Die Vielfalt des Spektrums, welches bei einer Zigarre den Geschmack beeinflusst, wurde in diesem Fall bewusst um einen Faktor erweitert: das Terroir.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Der Begriff Terroir stammt aus Frankreich (franz. „Gegend“) und findet im Agrarbereich, insbesondere im Weinbau, Verwendung. Er beschreibt die naturgegebenen Faktoren einer Anbaufläche. Dazu zählen die Bodenbeschaffenheit, das Mikroklima und die Geologie. Auch das Gelände kann ein wichtiger Faktor sein. Ein nahes Gebirge kann eine Anbaufläche zum Beispiel vor Wind schützen oder ein Fluss transportiert Sedimente zum Ackerland. Kein naturgegebener Faktor und damit auch nicht Teil des Terroir-Begriffs ist der Mensch, der die Anbaufläche mit unterschiedlichen Techniken bewirtschaftet. Die grundlegende Bedeutung des Terroirs für den Geschmack der Zigarren ist in der Tabakwelt unumstritten.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die kubanische Revolution stieß ungeplant ein großangelegtes Terroir-Experiment an. Mit dem Exodus der Tabakelite im Zuge der Umwälzungen fand auch Saatgut aus Kuba den Weg in die Dominikanische Republik, nach Nicaragua oder Honduras. Diese 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      „Cuban Seed“-Tabake
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     werden noch heute von vielen Herstellern verarbeitet. Vom geschmacklichen Ergebnis dieser Entwurzelung kann sich jeder Zigarrengenießer ein Bild machen: Das kubanische Saatgut wächst auch in anderen karibischen Ländern zu kraftvoll würzigem Tabak heran, der sich jedoch vom Geschmack des ursprünglichen Tabaks, der auf der fruchtbaren roten Erde der Region 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Vuelta Abajo
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     gedeiht, deutlich unterscheidet.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h4&gt;&#xD;
  
                  
  Viel Eisen im Boden führt zu viel Würze im Tabak.

                &#xD;
&lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die Anpflanzung des kubanischen Saatguts außerhalb Kubas gibt wichtige Hinweise über die Auswirkungen des Terroirs auf den Geschmack. Da jedoch zusätzliche Faktoren wie Wetter, die Blattstufe oder die Weiterverarbeitung der Blätter den Geschmack des fertigen Produkts beeinflussen, können daraus nur allgemeine Schlüsse gezogen werden. Um fundierte Aussagen zum Einfluss des Terroirs auf den Geschmack zu treffen, braucht es eine Untersuchung, in der nur die Terroir-Herkunft gezielt variiert wird, während alle anderen Einflussfaktoren konstant gehalten werden.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Diese idealen Bedingungen bot uns die Firma Davidoff an. Chefblender Hendrik Kelner ließ für uns drei Zigarren mit Tabaken aus drei unterschiedlichen Anbauregionen im 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Cibao-Tal
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     in der Dominikanischen Republik rollen. Alle Zigarren wurden aus Tabaken des 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Saatguts San Vicente
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     gerollt, wobei ausschließlich Seco-Tabake der mittleren Blattstufe „centro fino“ ausgewählt wurden. Die Tabake aller drei Anbauregionen stammten aus demselben Erntejahr und wurden identisch fermentiert. Auf diese Weise wurde das Terroir als Einflussfaktor isoliert – alle anderen Faktoren änderten sich nicht.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2015/12/hendrik_kelner_froehlich_tobacco_flavor_tasting.jpg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2015/12/hendrik_kelner_froehlich_tobacco_flavor_tasting.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  
      Photo: Manuel Fröhlich
    

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Beim Testen der drei Endprodukte fällt zuerst auf: Die Zigarren unterscheiden sich deutlich in der Stärke. Hendrik Kelner erklärt warum:
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    „Der Anteil des organischen Materials bestimmt die Stärke. Je mehr organisches Material im Boden enthalten ist, um so mehr Stickstoff gelangt in die Pflanze. Stickstoff ist eine Basis von Nikotin und Nikotin bestimmt die Stärke des Tabaks.“
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das organische Material ist jedoch nur eines von sieben Elementen, die Davidoff systematisch erfasst und analysiert. Generell verraten Nährwerte im Boden dem Experten viel über den Geschmack des Tabaks. Das 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Verhältnis von Calcium zu Magnesium
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     bestimmt beispielsweise, wieviel Süße der Tabak enthält. Je höher der Ca/Mg-Wert ausfällt, umso süßer der Tabak. Auch der Eisengehalt im Boden hat geschmackliche Auswirkungen, wie die Testzigarre aus dem Anbaugebiet 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Santiago Rodriguez
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     (Zigarre 3) zeigt. Im Vergleich mit 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Jicomé
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     (Zigarre 2) und 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Damajagua
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     (Zigarre 1) enthält diese mehr als das Zehnfache des Eisengehalts. Der Tabak entwickelt eine gewisse Schärfe, es kribbelt auf der Zunge. „Viel Eisen im Boden führt zu viel Würze im Tabak“, bestätigt Hendrik Kelner diese Beobachtung. Den hohen Eisengehalt von Santiago Rodriguez nutzt Davidoff gezielt für die Serie „Millenium Blend“. Der würzige Charakter dieser Zigarrenlinie hat hier ihren Ursprung.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Einen hohen Eisengehalt des Bodens erkennt der Experte auch an der roten Farbe der Erde. Für die Analyse des kubanischen Tabakanbaugebiets Vuelta Abajo braucht Hendrik Kelner deshalb keine Bodenproben. Der Eisengehalt ist in Kuba hoch, was wiederum mit einem niedrigen pH-Wert korrespondiert. Und 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      je niedriger der pH-Wert, umso länger der Nachgeschmack des Tabaks
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , wie der Davidoff-Experte erklärt. Der niedrige pH-Wert ist einer der Schlüssel für den einzigartigen Geschmack des Tabaks, der auf kubanischem Boden gedeiht. Auch in Kuba werden die Eigenschaften der verschiedenen Anbauzonen untersucht.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h4&gt;&#xD;
  
                  
  Nikotin bestimmt die Stärke
    
    
des Tabaks.

                &#xD;
&lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das staatliche 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Tabakforschungsinstitut in San Antonio de los Baños
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
     legt den Forschungsfokus auf die Analyse des getrockneten Tabaks, der in den verschiedenen Subzonen der Vuelta Abajo-Region wächst. Gezeigt werden kann beispielsweise, dass Tabak aus San Luis deutlich mehr Stickstoff und in der Folge mehr Nikotin enthält als jener der Anbauzone San Juan y Martínez. Für die milde Habanos-Marke Hoyo de Monterrey ist deshalb das Anbaugebiet San Juan die erste Wahl. Unterschiede bestehen auch beim 
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Anteil der organischen Säuren
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    , die je nach Blattstufe um bis zu 50 Prozent variieren. Im Rahmen eines Blindtastings mit Experten und mit Mitgliedern des kubanischen Tastingpanels „Cata General“, das im Rahmen des Festival del Habano 2014 stattfand, wurden die Konsequenzen für den Geschmack anhand von zwei Zigarren der Anbaugebiete San Juan und San Luis diskutiert.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Die Zigarre aus dem Anbaugebiet San Juan entwickelte eine pfeffrige Note und ziemlich viel Süße. Diese ist typisch für Tabake dieser Region und auch in der Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan wiederzufinden. Die Zigarre aus San Luís schmeckte im Vergleich weniger voluminös und vegetaler.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Sowohl die Degustation in der Dominikanischen Republik als auch jene in Kuba zeigen eindrücklich: Der Einfluss des Terroirs auf den Geschmack des Tabaks ist enorm. Wer mit einer fruchtbaren Erde gesegnet ist, darf sich über Tabake von hoher Qualität freuen. Durch ein gezieltes Düngen des Bodens ist es möglich, der Natur etwas nachzuhelfen. Wichtig ist aber, dass der Tabakbauer seinen Boden kennt und genau jenes Saatgut findet, das am besten zu seinem Terroir passt.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Frühjahrs-Ausgabe 2015 veröffentlicht. 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/vergangene-ausgaben/fruehjahrs-ausgabe-2015-the-rebirth-of-davidoff/"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2015/12/froehlich_kelner_tasting_chemical_elements_tobacco_ashtray.jpg" length="79268" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 22 Dec 2015 13:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.cigarshop.de/terroir-welche-faktoren-beeinflussen-den-geschmack-des-tabaks</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zigarren kühl lagern – Teil 2</title>
      <link>https://www.cigarshop.de/zigarren-kuehl-lagern-teil-2</link>
      <description>Immer öfter werden Weinklimaschränke als Humidor genutzt. Auf diese Thematik wollen wir näher eingehen. Solange die gekühlte Zigarrenlagerungsstätte hermetisch von der Umwelt abgeriegelt ist, ist die Welt der Zigarrenlagerung in Ordnung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Immer öfter werden Weinklimaschränke als Humidor genutzt. Auf diese Thematik wollen wir näher eingehen.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Zunächst die unvermeidliche physikalische Feststellung: Luft kann Wasser speichern, und zwar umso mehr, je wärmer sie ist. Ein Kubikmeter Luft enthält bei 20 Grad Celsius (68 °F) und 70 Prozent relativer Luftfeuchte (rF) 12,1 Gramm Wasser. Wird die Luft abgekühlt, so steigt die relative Feuchte zwangsläufig an, weil kältere Luft weniger Wasser aufnehmen kann als wärmere.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Solange die gekühlte Zigarrenlagerungsstätte hermetisch von der Umwelt abgeriegelt ist, also weder schwankenden Temperaturen noch unregelmäßiger relativer Feuchte ausgesetzt ist, ist die Welt der Zigarrenlagerung in Ordnung. Doch was geschieht beim Öffnen des gekühlten Schranks?
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Zur Veranschaulichung verwenden wir Zahlen aus einem durchschnittlichen Sommer. Status im Humidor: 15 °C (59 °F) und 70 Prozent relative Luftfeuchte. Status in der Umgebung des Humidors: 25 °C (77 °F) und 60 Prozent relative Luftfeuchte.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Wenn der Humidor geöffnet wird, strömt die warme Außenluft in den Humidor. Nach dem Schließen wird die warme Luft um 10 Grad Celsius (18 Grad Fahrenheit) abgekühlt. Die Folge: Kondenswasser im Humidor, weil die Luft das Wasser nicht mehr halten kann.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das Beispiel mag extrem gewählt sein, aber es verdeutlicht den physikalischen Zusammenhang. Ein häufiges Problem ist, dass Kühlschränke trotz elektronischer Regelung der Luft nicht ausreichend Wasser entziehen können. Und wie reagieren die Hersteller solcher Schränke darauf? Beispielsweise so, dass die zu feuchte Luft aus dem Humidor ausgeblasen wird.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Nun ist ein Schrank aber kein elastischer Luftballon, aus dem einfach Luft abgelassen werden kann. Es liegt auf der Hand, dass Luft aus der Umgebung nachströmen muss. Das wiederum führt zu einem extrem hohen Luftdurchsatz, was dem Ziel der langfristigen Zigarrenlagerung mit möglichst geringer Frischluftzufuhr widerspricht.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Empfehlungen für die Praxis

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Wer tatsächlich den Wunsch hat, Zigarren zu kühlen, für den gelten folgende Empfehlungen:
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Fazit

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Unterstützende Technik bei der Zigarrenlagerung ist gut und richtig, solange diese Technik die Lagerungsbedingungen stabilisiert und dem Zigarrenraucher Arbeit abnimmt. Hinsichtlich der Kühlung kann jedoch ein Zuviel an Technik genau das Gegenteil dessen bewirken, wozu sie eigentlich gedacht ist. Ist beim Wein eine konstante Temperatur wichtiger als eine konstante relative Luftfeuchte, so ist das bei der Zigarre genau umgekehrt. Vorausgesetzt, die relative Feuchte bleibt konstant, spielen selbst gelegentliche Temperaturkapriolen keine wesentliche Rolle.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Eine mäßig gekühlte Lagerung (18–20 °C) der Zigarren ist für die Langzeitlagerung sinnvoll, weil der Aromenumbauprozess langsamer erfolgt und sich dabei komplexere Aromen bilden können. Allerdings sollte dann auch die relative Luftfeuchte zurückgefahren werden.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Viel wichtiger als eine konstante Temperatur ist für die Zigarre eine konstante Luftfeuchte. Grundsätzlich wäre es optimal, wenn die Zigarre bei konstanter Temperatur und konstanter Luftfeuchte gelagert wird.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zigarren-kuehl-lagern/"&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Zu Teil 1 des Artikels
    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  
  
    .
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    
    
      Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Herbst-Ausgabe 2013 veröffentlicht. 
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.cigarjournal.com/de/vergangene-ausgaben/herbst-ausgabe-2013-nestor-plasencia-sr/"&gt;&#xD;
        
                        
      
      
        Mehr
      
    
    
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://www.cigarjournal.com/wp-content/uploads/2013/09/relative-humidity-figure-chart-770x405.jpg" length="36489" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 15 Sep 2013 13:05:00 GMT</pubDate>
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    </item>
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